• »General Jack O'Neill« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 15. Mai 2014, 21:07

Eine unerwartete Reise

Prolog:

<Es hat sich nichts geändert!>

Das Stargate hatte sich soeben geschlossen und zum unzähligsten Male Durchschritt ein SG-Team die Pforte zu einem anderen Planeten. Wie so oft Stand am Fenster vom Besprechungsraum der General und blickte dem Team hinterher, welches er soeben auf eine riskante Mission geschickt hatte. Eine Mission die nichts anderes zum Ziel hatte als den nervenden und immer wieder auftauchenden Goa’uld Ba’al endlich zur Strecke zu bringen. In dieser Situation passt es ja gut, dass gerade Jack O’Neill den eigentlichen SGC-Leiter General Foster in dessen Abwesenheit vertrat. Denn er und SG-1 waren es, die zusahen wie der vermeintlich letzte Klon von Ba’al sein jähes Ende im Kreise der Tok’ra fand. Doch wie es so schien hatte der Systemlord sich wieder eine Hintertür offen gelassen, die es nun zu schließen galt.

Nachdem das Stargate erloschen war und die Iris den Weg wieder für unbefugte versperrte ging General O’Neill zurück in sein altes Büro. Seit etwa vier Tagen saß er nun schon wieder in dem ihm wohlbekannten Stuhl und schon verlief alles wie er es noch in Erinnerung hatte. Immer etwas los und kaum eine Pause. So war es umso erfreulicher, dass Teal’c zwölf Stunden zuvor die Nachricht brachte.


Teal’c: „O’Neill. Ba’al lebt noch!“

O’Neill: „Schön auch dich zu sehen mein alter Freund“ entgegnete ihm O’Neill „Nett, dass du mich mal besuchst.“

Die Nachricht war natürlich alles andere als schön. Die freien Jaffa haben auf dem Planeten Sodan eine versteckte Basis entdeckt. Von außen scheinbar nicht stark bewacht ist unklar was sich im inneren abspielt. Die Jaffa haben nur gesehen wie unter der Beobachtung von Ba’al ein zweites Gate auf den Planeten, direkt in seine Basis, gebracht wurde.

O’Neill: „Die Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen!“

Erklärte der General den Leuten, die sich daraufhin im Besprechungsraum versammeln sollten. SG-1 war gerade unterwegs und man musste schnell reagieren um Ba’al nicht wieder aus den Augen zu verlieren. Also stellte O’Neill ein neues Team zusammen. Jack erinnert sich noch gut an jene Gesichter die das neue Team gebildet haben um auf diese heikle Mission zu gehen. Eine Mission in der es hieß sich unentdeckt in die Basis zu schleichen und das aufzuhalten was Ba’al dort plant. O’Neill hatte es natürlich etwas anders formuliert: „Diese dreckige Ratte weiß nicht, dass wir ihn gefunden haben. Also sorgt dafür, dass er sich nie wieder zu verstecken braucht.“

Etwas Sorgen machte er sich schon um die Leute die soeben das Stargate passiert hatten. Ein Punkt an der er sich als Leiter dieser Einrichtung nie gewöhnen konnte und froh war, dass es nun ein anderer für ihn Tat. Doch auch als Vertretung bleibt die Nervosität nicht aus. Noch einmal blickte er in die Akten al derer, die das Team bildetet. Sie waren gut, keine Frage. Ein jeder hatte bereits viele Erfahrungen, ja lebte teilweise auf anderen Planeten oder stammten gar von dort. Ein Team welches diese Mission mit Leichtigkeit regeln sollte. So klappte er die letzte Akte zu, schloss kurz die Augen und wurde kurz darauf durch die allbekannte Stimme geweckt: „Ungeplante Aktivierung von Außen!“


O’Neill: „Es hat sich nichts geändert!“

Cody Lunatic

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Freitag, 16. Mai 2014, 07:54

Es geht los, es geht los

Ein Schritt und schon war das Blau des Stargates verschwunden und Lunatic sah üppiges grün. Auf der anderen Seite des Tores stand das Team mitten im Wald. Das Sternentor war auf einer kleinen Anhöhe, umgeben unzähligen Bäumen, Sträuchern und Farnen. Vor ihm eröffnete sich ein kleiner Trampelpfad der wohl zu dem einheimischen Dorf führen müsste, mit welchem die freien Jaffa immer mal wieder Handel trieben. Gute und seltene Früchte soll es hier geben. So meinte es zumindest der General im Briefing. <Ich wusste gar nicht, dass die Jaffa handeln.> Doch zum shoppen war das Team leider nicht hier. General Jack O’Neill hatte vor einer Stunde die Situation um den tot geglaubten Ba’al und die geheime Basis hier geschildert. Selbstverständlich das sofort reagiert werden musste und so kreierte der Vertretungsleiter des SGC ein Team für die schnelle Säuberung des Planeten. Lunatic selbst war davon zu Beginn natürlich nicht erfreut, speziell da er erst letzte Woche von einer Mission wieder gekommen ist und in zwei Tagen eigentlich in den Urlaub wollte. <Naja, vielleicht dauert das ganze ja nicht lange.> Außerdem, wenn General O’Neill einem für die Mission aussuchte, dann wollte man auch mitmachen. Nach Lunatics Meinung könnte O’Neill den Stuhl in Fosters Büro auch auf Dauer behalten.

Cody Lunatic: „Was hatte der General gesagt – etwa 20 Meilen südlich?“

<Es waren 25. Besser zuhören Lieutenant.> Klar wer ihn da wieder berichtigen musste. Es gibt Gesichter die Cody doch immer wieder auf seinen Reisen trifft. Etwas grinsend drehte er sich von dem Trampelpfad weg und blickte in den dichten Mischwald. Genau auf der anderen Seite der kleinen Siedlung, weit weg und mitten im Nirgendwo schien sich der Goa’uld zu verstecken. Man konnte von Glück sagen, dass die freien Jaffa ihn dort überhaupt entdeckt haben. Schließlich ging man ja nicht aus langer weile 20 Meilen, halt, 25 Meilen durch die dicht bewachsene Fauna. Andererseits, ein Schiff dieser Größe was das zweite Gate hierher gebracht haben musste, konnte man auch nicht so leicht übersehen. <Wozu nur braucht der Kerl ein zweites Gate?>

Cody Lunatic: „Na dann mal los. .... Da draußen zum Wald, wo die Maiglöckchen blühn, wo das Hifthorn erschallt durch das schwellende Grün, zu dem ...“

Leise singend schritt Cody auf den Wald zu und sah bereits hinter einigen Eichen ein paar Früchte an den Bäumen hängen. <Lecker?>
Sehen sie, das mein ich. Ich habe keine Ahnung wovon er da redet, aber es klingt gut^^

Alex Langguth

Tau're

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Freitag, 16. Mai 2014, 18:29

Misstrauisch sah sich Alex um. Dieser Ort gefiel ihr nicht gerade, obgleich die frische Luft, der blaue Himmel und die Natur eine Abwechslung zu den kalten Betonwänden des Cheyenne Mountain Complexes waren. Dennoch, nach der Hiobsbotschaft des Tages, Ba‘al wäre wieder aufgetaucht, oder zumindest einer seiner Klone, hatte tatsächlich für ein wenig Aufregung gesorgt. Da Foster momentan nicht zugegen war, ordnete sich das Chaos relativ schnell zu einem ausgereiften Plan. In Rekordgeschwindigkeit wurde ein SG-Team zusammengestellt, von General O‘Neill gebrieft und schon waren sie alle durch das Gate verschwunden…
…und in dieser verdammt harmonischen Landschaft gelandet. Hätte es nicht ein großes Feld sein können? Dann würde man wenigstens aus der Ferne erkennen können, ob sich hier die Goa‘uld tummelten, einen Hinterhalt vorbereitet hatten und nur noch auf die ahnungslosen Menschen warteten. Nein, stattdessen lieber viele, viele Bäume und nur einen schmalen Trampelpfad zu ihren Füßen. Besser konnte man eine Mission ja kaum starten.


Alex: „Ist doch egal... Hauptsache wir kommen dort vor Einbruch der Dunkelheit an!“

Ob 20 oder gar 25 Meilen, sie hatten jedenfalls einen guten Fußmarsch vor sich. Alex hatte sich gleich im vorderen Part der Gruppe einsortiert und behielt das Umfeld weiterhin gut im Auge. Man konnte ja nie wissen, was oder wer sich hinter al den Bäumen verstecken konnte. Neben den bösen Anhänger von Ba’al, könnten dies aber auch durchaus grimmige Einheimische sein. Angriff war schließlich eine der besten Methoden sich zu verteidigen, gerade im Angesicht eines schwerbewaffneten Teams, das durch seine eigenen Ländereien stapfte.

Zumindest verlief die erste Hälfte des Marschs ereignislos. Keine Überfälle oder unerwünschte Gäste, die aus dem Schatten hervortraten. Doch auch aus den eigenen Reihen hörte man nicht gerade viel. Einige der anfänglich euphorischen Gespräche waren verstummt, man war eher damit beschäftigt das stets schwerer werdende Gepäck einen Meter nach dem anderen durch den Wald, der sich allmählich lichtete, zu schleppen.
Selbst Alex hatte diverse Versuche sich mit anderen Teammitgliedern, die selbst nicht von der Erde stammten, ein Gespräch zu beginnen, aufgegeben. Man hatte sich bereits bekannt gemacht, ein wenig beschnuppert und natürlich über die Mission an sich getratscht, aber für mehr hatte es bisher nicht gereicht. Immerhin hatten sie noch einen weiten Weg vor sich. Aus diesem Grund schloss sie zu Lunatic auf, den sie dafür besser kannte. Immerhin hatten sie das eine oder andere Abenteuer zusammen er- und durchlebt.


Alex: „Hat’s Ihnen die Sprache verschlagen oder sind Sie schon heißer?“

Immer wieder wandte sie den Blick ab und versuchte etwas zwischen den Bäumen zu erkennen. Das Ganze war ihr nach wie vor nicht geheuer. General O’Neill hatte das Team auch nicht zu Unrecht vor dem ehemaligen Systemlord gewarnt. Er war gerissen und hatte es nun erneut geschafft dem Tod zu entrinnen. Nur war die Frage: Was hatte er vor? War er der echte? Oder hatte jemand geschickt Fehlinformationen gestreut?

Alex: „Ich denke jedenfalls, wir sollten eine Pause einlegen. Etwas trinken, kurz ausruhen, bevor wir die letzten Meilen in Angriff nehmen.“

Sie gab einem weiteren Teamleader ein Zeichen, so dass die ganze Gruppe eine kurze Verschnaufpause hatte. Ohja, mal den Rucksack abzustellen und sich zu strecken tat ganz gut, aber ein Erholungsurlaub sah dennoch anders aus.
"Jemandem zu sagen: »Idiot!« - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose." - Julian Tuwim

Xanatos Eisenengel

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Sonntag, 25. Mai 2014, 22:44

Das Gremium Internum hatte Eisenengel zum sofortigen Einsatz aufgeboten. In der kurzen zeit war kaum ein Briefing möglich, eine dringende Mission der Menschen, es sei mit Feindkontakt zu rechnen. Eisenengel und Warfield wurde für Gefechtsbedingungen ausgestattet, das Gremium nah das schlimmste an, die Wraith. Das Sternentor wurde geöffnet, Eisenegel nickte Warfield zu diese ging durch das Tor dicht gefolgt von Eisenengel. Auf der anderen Seite war milde Umweltbedingungen und üppige Vegetation. Eisenengel sah sich um während Warfield die anzeige des Lebenszeichen Detektor ablas. Na bestens! Dachte sich Eisenengel beinahe hätte er sich das Klima von Zaibach herbei gewünscht.
Er erinnerte sich an die Anhörung des Gremium Internum, tun sie was nötig ist! Sie sind hiermit mit den nötigen vollmachten ausgestattet! Sein blick verfinsterte sich, tun sie was nötig ist widerhallte die stimme in seinem Kopf. Warfield prüfte ihre Ausrüstung und bemerkte Eisenengels Stimmungswechseln nicht. Die üppige Vegetation würde das vorwärtskommen erschweren dachte sich Eisenengel, es war praktische immer ein Hinterhalt möglich. Kingsbury war wesentlich erfahrener in Taktik und Gefecht.
Um das Sternentor herum war sonst niemand zu sehen, sollten sie nicht auf das Einsatzteam stossen? Er aktivierte das Funkgerät das die Antiker von den Menschen erhalten hatten.


Eisenengel: "Delta-4 hier ist Antara kommen."

Statisches knacken und Hintergrundrauschen waren zu hören.


Eisenengel: "Delta-4 hier ist Antara kommen!"

Jedes mal das selbe dachte sich Eisenengel, während er den Kopf schüttelte und das Funkgerät gegen seine Stirn drückte.
Laut Genfer Konvention ist es verboten einem verletzten oder toten Kameraden die Munition oder Waffe wegzunehmen.

Nobunaga Oda

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Dienstag, 27. Mai 2014, 13:08

Prolog Nobu & Es geht los

<<Nanu?>> Ein grelles Licht schien über Nobunagas Gesicht und nach wenigen Momenten waren seltsame Wesen mit weißen Masken und überaus seltsamen blauen Kopfhauben zu erkennen. Was war passiert? Später erzählte man ihm er sei an einer Insel im Pazifik mit Amerikanischen Militärstützpunkt gestrandet und der Vergleich mit den Akten zeigte, dass er Mitglied der japanischen Ground Self-Defense Force (JGSDF) war. Vor einer Woche wurde er für ein geheimes Unterfangen der amerikanischen U.S. Airforce ausgewählt und dann verschwand er. Was zwischendurch passierte konnte sich keiner erklären. Es war weder ein Flugzeug abgestürzt, noch ein Schiff in dieser Region gesunken. Darüber hinaus verfügte Nobunaga über keinerlei Erinnerungen mehr.

Man entschloss ihn dennoch ins sogenannte SGC zu schicken, wo er auf der Krankenstation von einer liebreizenden Ärztin untersucht wurde. Ihm wurde Amnesie attestiert, auch wenn Dr. Lam nicht ganz sicher schien. General O’Neill machte einen nicht ganz zufriedenen Eindruck, wobei sich Nobunaga da nicht ganz sicher war, denn der Ausdruck schien untypisch für einen General, besonders bei den vermeintlichen Errungenschaften die ihm während seines Aufenthaltes zu Ohren gekommen sind. General O’Neill nahm Dr. Lam zur Seite und auch ein stark gebauter Mann mit goldenem Emblem auf der Stirn, welcher zuvor im Hintergrund stand, nahm an der Unterhaltung teil.

Einige Momente später kamen Sie zu ihm zurück und General O’Neill befragte ihm nach seinem „Mojo“. Auch wenn der dunkelhäutige Mann keine Mine verzog, hatte Nobunaga das Gefühl er würde die Szenerie durchaus genießen. Nobunaga nickte verwirrt, ohne wirklich zu wissen was der General meinte. Später im Büro und auch in der Teambesprechung stellte er jedoch klar, dass er trotz seines Ranges als Captain in der JGSDF sich den hiesigen Rängen aufgrund seiner Amnesie unterzuordnen hat. Nobunaga erkannte viele verwirrte und mit der Entscheidung ihn auf die Mission mitzuschicken, nicht einverstandene Gesichter.

Die Amerikanische Küche war wirklich fürchterlich. Gebratene Eier und Speck mit Pfannkuchen und Würstchen zum Frühstück und was grünes Wackelndes als Nachspeise. <<Mojo?>> Nobunaga schien immer noch sichtlich verwirrt und der vorliegende 25 Meilen Marsch schien auch alles andere als angenehm zu werden. Die Vorgaben fürs Marschgepäck waren eindeutig, jedoch entschloss sich Nobunaga noch eine Lunchbox einzupacken. Auf der Suche nach Donuts ist er wieder auf diesen doch recht mysteriösen Mann getroffen, welcher im Meeting mit dem Namen Teal’C angesprochen wurde. Er war ein Jaffa, dessen „Gattung“ auch auf dem Planeten zu finden war, den sie als Zielort hatten. Donuts als Geschenk schien Nobunagas Beobachtungen zufolge wie die Faust aufs Auge zu passen, dennoch waren anscheinend schon alle von verplant. Nobunaga bekam einem Moment der Stille und Merkwürdigkeit dennoch einen und durfte sich sogar einen aussuchen. <<Sehr nett>> dachte Nobunaga, dabei lagen da bestimmt noch 50 Stück.

Nun ging es los, kurz zuvor musste sich Nobunaga allerdings noch einmal inspizieren lassen. Er konnte sich anscheinend erinnern wie er mit dem jeweiligen Equipment, welches ihm zur Verfügung stand, umzugehen hat. Die Reise durchs Tor war unangenehm, wobei er nicht sagen konnte was schlimmer war, dies oder der Gesang von Lieutenant Lunatic, welches eine ganze Weile anhielt. Wirklich wohl fühlte Nobunaga sich nicht und außer ein paar Worten hier und dort passierte nichts. Dann endlich, eine Pause.

Leider fand Nobunaga keine japanischen Zutaten im Cheyenne Mountain und selbst dann hätte er sich wohl nicht erinnern können wie man japanisch kocht, oder vielleicht doch? Zu essen hatte er reichlich mitgenommen, allerdings was es weiterhin unklar wie lange die Mission noch dauern würde. Er nahm einen Energieriegel, Nüsse und Karamell entsprechend der Empfehlung von Teal’C, und begann ihn zu vertilgen.
Unable to complete this heavy task for our country;
Arrows and bullets all spent, so sad we fall.

Cody Lunatic

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Freitag, 6. Juni 2014, 08:16

Cody Lunatic: "Heißer? Nein. Nur langsam erschöpft und leicht müde. Lange Spaziergänge sind zwar schön aber durch den dichten Wald? Noch dazu kam ich gerade frisch von einer Trainingseinheit. Wie immer passendes Timing."

Der jammernde Cody war froh über etwas Gesellschaft. Einige der Teammitglieder hatte er noch nie gesehen, so auch den neuen Colonel. Einige hatten keine Lust zu reden. Da war es von Vorteil das Captain Langguth und er bereits desöfteren zusammenarbeiten konnten. Man hatte sich meist immer was zu erzählen. Dennoch ging dem Lieutenant gerade nur eines durch den Kopf. <Eine Couch! Ein Sessel! Ein Stuhl! Na gut, ein Baumstamm tut es auch. Aber bitte sitzen!> Der lange Marsch durch den dichten Wald zu der Basis von Ba’al zeichnete sich so langsam aber sicher aus. Gute 20 Meilen mussten sie schon geschafft haben, sodass es nun nicht mehr weit sein dürfte. Die Füße und Beine der eigentlich durchtrainierten SG-Mitglieder machten sich jedenfalls bemerkbar und eine Pause sollte langsam aber sicher abgehalten werden. Dies schien auch im Sinne des Captains zu sein. Alex gab dem neuen Colonel, er war erst vor kurzem im SGC eingetroffen und schien noch keine interplanetarischen Erfahrungen gemacht zu haben, der daraufhin auf einmal stehen blieb und seinen Rucksack absetzte.

Colonel Stevenson: „Dieser Ort ist gut. Hier machen wir erst einmal eine Rast um wieder zu Kräften zu kommen. Es bringt uns nichts wenn wir vollkommen erschöpft beim Feind an die Tür klopfen.“

Da hatte der Colonel und neben Alex Leiter der Mission wahrlich recht. Einen langen Fußmarsch kennen die Mitglieder des Teams und halten diesen auch sehr lange durch, keine Frage. Jedoch im Anschluss etwaigen Feuergefechten oder kurzen Sprints ausgesetzt zu sein ist nicht die feine englische Art. Aus diesem Grund dauerte es nicht lange und alle haben sich einen bequemen Platz gesucht um die Knochen auszuruhen, sich einen Snack zu gönnen und teilweise die Augen etwas zu schließen. Der Colonel nahm jedoch sein Funkgerät zur Hand.

Colonel Stevenson per Funk: „Eisenengel? Hier SG-3. Wir haben unseren Rastplatz gefunden und verbleiben hier gern bis zu Ihrer Ankunft. Denken Sie aber dran, zwei Stunden vor Sonnenaufgang ziehen wir weiter, komme was wolle. SG-3 Ende.“

Das war mal eine Ansage. Kurz und präzise. Der Antiker, dem Lunatic schon auf einem anderen Planeten begegnet war, hatte sich vor einigen Stunden per Funk gemeldet und Hilfe angeboten. Da keine Zeit zu verlieren war hieß es für diese schnell hinterher zu kommen. Woher die Antiker schon wieder von dieser Mission wussten, war dem Lieutenant immer noch ein Rätsel. Doch das stimmte, Hilfe ist immer gut und außerdem war seine Soldstufe nicht so hoch, dass er auch gleich jede Info als erster bekam. <Doch warum Delta-4?> Grübelnd döste Cody weg bis er zu seiner Wachablösung gerufen wurde.

Die Auszeit verging wie im Flug. Lunatic hielt immer noch die Augen offen und starte in den Wald bis der Colonel zum Marsch blies. „Weiter geht’s“ hat er gerufen und alle sprangen auf. Darunter auch die Neuankömmlinge die so flott hinter her gekommen waren, dass Sie selbst auch etwas Ruhen konnten. Die letzten Meilen liefen sich nach der Pause wie von allein und so war es nicht verwunderlich, dass man bald durch das Gestrüpp etwas ins Visier bekam. Nun hieß es Schleichen und Aufklärung. Zum Glück war man im Vergleich zur Basis von Ba’al auf einer erhöhten Position und konnte zu weiten Teilen alles überblicken. <Wenige Wachen, nur ein Eingang und eine leicht Briese. Es gab schon schlimmere Zeiten.> Den Optimismus von Lunatic schien nicht jeder zu haben, denn eigentlich wollte man ungesehen in den Berg. Dieser schien zwar relativ klein, sodass Ba’als Festung nicht sehr groß sein konnte. Doch was er da drinnen plante wusste man ja immer noch nicht. <Ok, eins nach dem anderen. Wie kommen wir rein> Eventuell konnte man die Zelte vor dem Eingang in das Innere als Tarnung nutzen, insofern die Bewohner noch schliefen. Doch wie wollte man die beiden Wachen am Eingang los werden? Zat’s?
Sehen sie, das mein ich. Ich habe keine Ahnung wovon er da redet, aber es klingt gut^^

Xanatos Eisenengel

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Sonntag, 8. Juni 2014, 13:12

Mit einer Mischung aus ärger und entsetzen starrte Eisenengel das Funkgerät an.

Eisenengel: „Sie kennen kein erbarmen...!“

Eisenengel wählte eine Antiker Aussenstation an, die Chevrons aktivierten sich einer nach der anderen, ein fauchen und ein Luftstrom gingen durch das dichte Blätterwerk.

Eisenegel: „Novanton Station, hier ist das Aussenteam Antara, ich benötige hier ein Puddle Jumer mit Pilot.“

Novanton Techniker: „Hier ist die Novanton Station, ich senden euch ein Puddle Jumper Sicherheitsabstand zum Tor einhalten.“

Bereits einige Minuten danach flog ein Puddle Jumper durch das Tor und landete in der nähe. Eisenengel und Kingsbury gingen an Bord, dort war ein junger Pilot am Steuer sie begrüssten sich und Eisengel instruierte den Piloten getarnt etwa 18 Meilen zu durchgegebenen Position zu fliegen und dann umgehend zurück zur Station zurückzukehren.

Durch die dichte Vegetation konnte man während des Fluges kaum etwas unter den Baumkronen erkennen. Auf dem Lebenszeichen Detektor konnten sie die punkte die dicht beisammen standen sehen die kontinuierlich näher kamen. Exotische Flugtiere segelten zwischen den Bäumen umher, die hiesige sonne strahlte über einen gleichmässigen Himmel. Einige trügerische Idylle und stille war gegenwärtig. Die Entfernung war schnell überwunden und Eisenengel und Kingsbury sprangen aus dem noch einige Meter über dem Boden schwebenden Puddle Jumper ab. Kingsbury winkte dem Piloten das alles in Ordnung ist. Dieser drehte um aktivierte die Tarnung und verschwand. Eisenengel beschlicht ein seltsames Gefühl das ihn in einen erhöhte Alarmbereitschaft versetzte. Kingsbury blickte sich suchend um und versuchte eine Route für die restliche strecke zum bestimmen.

Eisenegel: „Elisa, Waffen Bereitschaft erstellen“

Mit einem Handgriff und einem mentalen Impuls waren die mitgeführten Antiker Waffen bereit.

Eisenegel: „Vorsichtig weiter, halte den Lebenszeichen Detektor im Auge!

Kingsbury nahm einen Schluck aus Ihrer Feldflasche, das Klima war sehr warm.
Eisenengel blickte sich immer wieder suchend um als sie zügig durch den Wald marschierten. An riesigen Bäumen vorbei über den blätter bedeckten Waldboden. Als sie ein verdächtiges Geräusch hörten gingen sie in Deckung, Eisenengel war mit dem Rücken gegen einen Baum gelehnt und versuchte die Lage einzuschätzen, einige Meter neben ihm deutete Kingsbury das mehrere Kontakte auf dem Detektor zu sehen waren. Eisenengel ging in die hocke und suchte mit dem Optischen Scanner die Gegend ab. Da erkannte er einen Menschen im Tarnanzug der sich mit konzentriertem blick immer wieder umsah. Nach der Einschätzung von Eisenengel handelte es sich um ein Soldaten aus dem Chayenne Mountain Complex.


Als Eisenengel aufstand und mit ausgestrecktem Arm einige male winkte um auf sich aufmerksam zu machen riss der Soldat instinktiv seine Waffe hoch. Erst als er zu erkennen schien das es sich um Antiker handelte beruhigte er sich wieder etwas. Eisenengel und Kingsbury wussten nach wie vor nicht um was es genau ging. Doch trotzdem ging es nach einer kurzen Begrüssung weiter in höhere lagen wo berge sich aufbäumten. Die Gruppe schien genau zu wissen wo im Berg eine geheime Anlage zu finden war. Woher hatten die Menschen diese Informationen? In Eisenengel kamen zweifel auf, war das wirklich eine Allianz mit den Menschen? Oder wurden die Antiker immer dann zu Hilfe geholt wenn es kompliziert wurde?

Eisenengel: "Um was geht es hier eigentlich? Was ist das für eine Bergfestung?"
Laut Genfer Konvention ist es verboten einem verletzten oder toten Kameraden die Munition oder Waffe wegzunehmen.

Alex Langguth

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Sonntag, 15. Juni 2014, 00:20

Das Team kam endlich zu seiner verdienten Verschnaufpause. Immerhin war es nicht die übliche Mission mit vier oder fünf Teammitgliedern, sondern man zog gleich mit einem ganzen „Heer“ in den Kampf. General O’Neill hatte in seinem Briefing zwar nahegelegt, man solle bedacht und möglichst im Stillen vorgehen, doch gerade die Soldaten des SGC kannten die Risiken des Einsatzes. Nicht nur SG-1 war in seinen alten, guten Zeiten viel zu oft mitten ins Geschehen geplatzt. Den anderen Teams ging es da auch nicht anders und gerade Alex hatte mit Cody einige Abenteuer erlebt, die zunächst ganz anders geplant waren.

In der Zwischenzeit hatten sich ebenfalls ein paar Nachzügler der Antiker den restlichen Trupp erreicht und schlossen nun auf. Nach einen weiteren Fußmarsch war endlich das ersehnte Ziel in Sicht!
Vor ihnen, eher gesagt, unter ihnen lag die Befestigungsanlage von Ba’al, welcher sich entweder der Hinrichtung der Menschen bisher entziehen konnte oder einen seiner weiteren Klone gut verstecken konnte. Doch nun schien sein Ende immer näher und näher zu rücken. Was der Goa’uld genau im Schilde führte, konnte man nur erahnen. Der Plan stand jedoch fest! Der Colonel wandte sich seinen Untergebenen zu und begann das weitere Vorgehen zu erläutern:


Colonel Stevenson: „Der Auftrag ist klar: Ba’al finden und gefangen nehmen, koste was es wollte. Wir gehen verdeckt vor…“

Der Colonel atmete tief durch und musterte die einzelnen Mitglieder seiner Mission. Für ihn war es der erste „richtige“ Einsatz auf einem fremden Planten, daher wählte er die einzelnen Leiter der Teams sorgfältig. Den eigentlichen Schlachtplan hatte er aber bereits mit dem Einsatzstab rund um General O’Neill und Teal’c geschmiedet.

Colonel Stevenson: „Alpha greift von Süd-Westen, Bravo von Süden und Gamma von Süd-Osten an. Sobald die Wachen ausgeschalten sind, sammeln wir uns am Eingang zum weiteren Vorgehen.“

, schloss der Colonel seine Besprechung ab. Er hatte die Teilnehmer der Mission in drei Gruppen eingeteilt, so dass die Wachen zeitgleich ausgeschalten wurden und keinen Alarm auslösen konnten.

Alex folgte einem weiteren Soldaten mit ihrer Pistole im Anschlag. Sie war zwar auch ausgebildete Soldatin, nahm aber wie bei den meisten Missionen nicht die Funktion eines Sturmsoldaten, sondern die des Sanitäters ein. Entsprechend ging sie nicht als Erste voraus, bildete jedoch auch ungern die Nachhut, da sie im Vergleich zu den anderen Teammitgliedern ungeschützt war.
Sie marschierten nahe entlang der Mauer, die Soldaten auf ihrer Seite der Festung hatten sie bereits still und leise ausgeschalten und rückten nun zum ersten Treffpunkt vor. Am Eingang warteten bereits die restlichen Mitglieder, welche bereits das große Tor bereits gesichert und von frei herumlaufenden Goa’uld und Jaffa gesäubert hatten.


Alex: „Wir sind soweit, Colonel.“

Mit einem bestätigenden Nicken der anderen Teamleader rückten sie vor. Das Innere der Festung erinnerte schwer an eines der Goa’uld Mutterschiffe, vermutlich handelte es sich um eine ausgediente Forschungsbasis eines anderen Systemlords. Die Soldaten der Menschen, Tok’ra, Antiker und anderer Rassen teilten sich erneut auf, um die Basis nach Ba’al zu durchsuchen und ihm keine Gelegenheit zur Flucht zu bieten. Hoffentlich konnten sie so die Mission schnell erfolgreich abschließen und mit ihrem Gefangenen zurück zur Erde reisen. Immerhin würde dieser Ba'al sicherlich einige interessante Informationen anbieten können.
Nach gut zehn Minuten stoppte Alex abrupt, als sie aus einem entfernten Teil der Festung Schüsse hörte. Auch der Rest ihres Teams ging sofort in Deckung und hielt nach Wachen Ausschau. Jedoch schienen in ihrer unmittelbaren Umgebung keine Wachen unterwegs zu sein, allerdings hatten sie bisher auch nichts anderen entdecken können. Jede Menge leerer Räume und verzweigte Gänge. Bis aus dieses plötzliche Feuergefecht aus der Ferne.


Funk: „Stevenson hier! Er hat ein zweites Gate! Ba’al hat hier ein zweites Gate!!!“

Man konnte deutlich die Panik des unerfahrenen Colonels über Funk hören, ebenso die Schüsse im Hintergrund. Offensichtlich hatte sich der Goa’uld verschanzt und versuchte nach wie vor seinen hinterlistigen Plan umzusetzen, oder einfach nur zu flüchten. Er hatte doch noch einen Ausweg gefunden, obwohl er von allen Seiten umzingelt war.

Alex: „Los, los, los!“

Es waren keine großen Worte nötig, um die restlichen zu motivieren ihr zu folgen. Woher die Schüsse auch kamen, die Jaffa waren bestenfalls ebenfalls auf dem Weg dorthin, man würde ihnen also früher oder später über den Weg laufen. Dennoch war Eile geboten.
Der ohrenbetäubende Lärm des Feuergefechts kam mit jedem Schritt näher und näher, ebenfalls wie ein anderes, gut bekanntes Geräusch. Im Hintergrund konnte man Colonel Stevenson hören, welcher auf Ba’al aufmerksam machte. Vermutlich hatte er niemand anderes mehr im Blick.
Sie stürmten in einen großen Saal, welcher sich gut in der Mitte der Anlage befinden mochte, und glücklicherweise genügend Deckungsmöglichkeit bot. Am gegenüberliegenden Ende stand das zweite Gate, welches sich der Goa’uld beschafft und bereits aktiviert hatte. Ein Chevron nach dem anderen leuchtete auf, bis schließlich die Koordinaten vollständig angewählt wurden. Alex konzentrierte sich jedoch vielmehr auf eine der Wachen, die es auf das Team abgesehen hatte und unaufhörlich auf sie feuerte.


Colonel Stevenson: „Schnappt ihn euch!“

Für einen kurzen Moment konnte sie ihren Blick lösen und beobachtete die Szene: Wie in Zeitlupe setzte Ba’al ein Grinsen auf und schritt durch das Gate, von der Seite her sprang Stevenson aus der Deckung und spurtete mit einem Hechtsprung hinterher.

Alex: „Verdammt nochmal! Sperrfeuer!!“

Auch die anderen hatten die Situation nicht verkannt. Während ein Teil die restlichen Wachen beschäftigte, hatte ein anderer die Gelegenheit genutzt und hatte es dem Colonel gleich getan. Auch Alex, welche einen letzten Schuss auf den Jaffa abgab und schließlich aus ihrer Deckung auf das Gate zustürmte, wollte keine Zeit verschwenden. Das höchste Ziel war das Ergreifen dieses Mannes, so schnell wie möglich, um schlimmeres zu verhindern. Dabei nahm sie, wie die anderen, eines in Kauf: Eine Reise ins Ungewisse...



Etwas unsanft landete Alex auf der anderen Seite des Gates. Mit einem Blick zu Letzterem konnte sie erkennen, dass der Ereignishorizont flackerte, jedoch musste sie sich mit anderen Problemen beschäftigen. Sofort hatte sie den Colonel entdeckt, welcher bewegungslos auf dem Boden lag. Seine Stirn zierte eine Platzwunde, das Blut rann ihn das Gesicht herunter und sammelte sich auf der kalten Steinplatte unter ihm. Gekonnt überprüfte sie den Puls, sowie die Atmung des Mannes, während sie die Umgebung musterte. Eines stand fest, jeder, der durch das Gate gekommen war, hatte eine holprige Reise hinter sich gehabt und nicht jeder hatte dabei Glück gehabt. In der Nähe konnte sie zwei weitere Mitglieder des Teams, einer davon Antiker, erkennen, welche bewusstlos oder tot waren.
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Xanatos Eisenengel

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Dienstag, 17. Juni 2014, 19:50

Koste es was es wolle! Das klang wie der Aufruf zu einer Suizid Mission ohne Rückkehr. Skeptisch hörte Eisenengel diesen Colonel zu. Ihn überkamen bedenken ob es richtig war Warfield auf diese Mission mitzunehmen. Ob die Composit Panzerung den Beschuss aus Stabwaffen standhalten würde war bisher nicht getestet worden diese war ja primär als Gegenmassnahme im Gefecht mit den Wraith konzipiert.

Der Trupp betrat die Festung, Eisenengel hatte seine Waffe im Anschlag an der er den Lebenszeichen Detektor befestigt hatte. der Lebenszeichen Detektor konnten nun ein Vorteil sein in den verwinkelten Gängen. Bald kam es zu Zusammenstössen mit Goa'uld Kriegern die Projektile der Stabwaffen brachten teile der Mauer zum bersten. Die Menschen antworteten mit P90 Feuer. Durch den Staubwirbel konnte man das Ziel nicht mehr genau sehen. Eisenengel gab einige Schüsse ab was offensichtlich bei den Goa'uld kurzfristig für Verwirrung sorgte da die hellblauen Energieprojektile völlig anders waren als die aus den Waffen der Menschen. Die Wirkung der Antiker Waffen schien seinen Zweck zu erfüllen, die Panzerung der Goa'uld konnte diese nicht abschirmen. Es kamen immer mehr Goa'uld Krieger und der Vormarsch wurde jäh gestoppt. Zudem kam es dazu das der Trupp flankiert wurde und so ein Kreuzfeuer geriet. Eisenengel wurde am Bein und am Arm gestreift, zuckte vor Schmerz zusammen und verlor einige Augenblicke den Gegner aus den Augen. Warfield griff nach Eisenengels arm und zog ihn wieder auf die Beine währen sie mit der Waffe in einer Hand einige ungezielte Schüsse abgab. Die Soldaten der Menschen konnten sich unter Einsatz von Splittergranaten einen weg bahnen. Sie rückten weiter vor bis zu einem Saal in dem ein Stargate war das gerade eine Verbindungen aufbaute. Die Wachen hielten den Trupp in Schach es schien das aus allen Himmelsrichtungen die Projektile der Stabwaffen angeflogen kamen.

Colonel Stevenson: „Schnappt ihn euch!“

Der Colonel spurtete auf das Stargate zu in einem verzweifelten versuch Baal vom durchschreiten des Tores abzuhalten. Eisenengel und Warfield standen Rücken gegen Rücken und versuchten die feuernden Goa'uld auszuschalten in dichter folge zuckten die Schüsse der antiker Waffe durch den Raum. Alle rannten los um das Tor noch zu durchschreiten bevor es sich wieder schloss. Im letzten Moment wurde Eisenengel im Rücken getroffen und durch die Wucht des aufpralles durch das Tor geschleudert. Auf der anderen Seite torkelte Eisenengel einige schritte und fiel dann zu Boden. Warfield rappelte sich in dem Moment auf und schüttelte benommen den Kopf. Langguth kümmerte sich zu der zeit um den Colonel der unweit des Tores auf dem Boden lag. Eine kleine Rauchwolke stieg aus der Panzerweste an der stelle wo das Projektil aufschlug. Warfield lief zu Eisenengel welcher nach wie vor regungslos dalag. Medizinische Versorgung war nicht Warfields Spezialgebiet so das sie nur die grundlegenden Kenntnisse hatte. Die Panzerung war versengt und schwarz geworden im Radius des Treffers.

Wo die Gruppe nun war konnte bislang nicht festgestellt werden, das Tor hatte sie auf einen anderen Planeten transportiert. Eisenengel lag auf Warfields knien welche im Schock nicht wusste was sie tun sollte.
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Cody Lunatic

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Freitag, 20. Juni 2014, 19:53

Alles Dunkel. Der Kopf tut weh und eine schwere Last lag auf einem. Cody wusste nicht genau wo er war, nur dass er scheinbar für ein paar Sekunden Ohnmächtig war und ihm alles wehtut. Er ließ die Augen geschlossen, um in seinem Kopf nach Antworten zu suchen. <Wir hatten Ba’al! Er war in einer Art Kontrollraum eingeschlossen und nur von einen paar Jaffa bewacht. Doch was ist im Hintergrund? … Ah. Ein Stargate. Ein Stargate mit offenem Ereignishorizont. …. Schüsse fielen. „Achtung“ schrie der Colonel. …. Man feuerte zurück und einige Feinde vielen. Doch war war Ba’al? Spurlos verschwunden. Ganz klar, er musste durch das Stargate geflohen sein. …. Nun aber schnell. … Wieder fielen Schüsse! …. Ah endlich. Die letzten Jaffa waren erledigt und der Colonel brüllte „Schnappt ich euch!“. Ich rannte so schnell ich konnte auf das Gate zu bevor der Ereignishorizont erlosch. Der Colonel war gerade hindurch, Alex gleich hinter ihm…. Noch ein paar Schritte. Ich spürte schon die Materie auf meiner Haut und hörte im Hintergrund wie jemand vom Kontrollgerät aus rief „Shit… eine Sonneneruption!“. … Ich drehte mich noch um bevor ich im Sog des Wurmlochs verschwand und sah direkt hinter mir Nobunaga Oda.>
Jetzt wusste er wieder alles. Die Schießerei, Ba’als Flucht und die Minuten spätere Verfolgung. Er konnte noch nicht weit sein. Er musste gar hier in der Nähe sein. Also nichts wie los! Lunatic öffnete die Augen und sah prompt warum ihn alles weh tat und er so eine Last auf sich spürte. Es war der Antiker Oda. Er musste wie Cody selbst mit großer Geschwindigkeit aus dem Tor geschleudert wurden sein und ist direkt auf ihm gelandet. Ein Glück schien es ihm besser zu gehen, da er sofort aufstand und dem Lieutenant aufhalf.


Nobunaga Oda: „Alles ok?“
Lunatic nickte ihm zu und dachte sich dabei, <ein bisschen abnehmen wäre nicht schlecht mein Freund.> „Ja “. Sich umschauend entdeckte er viele weitere Gesichter. <Gut. Es haben viele Geschafft.> Cody sah auch Alex beim Colonel knien, der wohl ebenfalls keine ideale Landung hatte. Sie blickte kurz herüber und sah den Soldaten fragend an – alles ok? Mit einem nach oben gezeigtem Daumen schweifte sein Blick weiter in der Umgebung. Sie kam ihm bekannt vor, wirkte nur verändert. Die Wahrheit erkannte der Soldat als er nach oben schaute – im Hinterkopf hörte er wieder diese drei Worte <Shit… eine Sonneneruption.>

Cody Lunatic: „Oh nein. Das glaube ich jetzt doch nicht. Ist es das was ich denke?“

Mit dem Finger auf den markanten Mond zeigend schaute er zu seinem Sturzkameraden zurück. Diesen Mond hatte Lunatic das letzte Mal auf dem Planeten gesehen, wo sie zuvor noch waren. Das hieße nach seiner Rechnung und insofern sich der Lieutenant richtig an den alten SG-1 Missionsbericht mit der Sonneneruption erinnerte, man sollte die wichtigste Frage etwas umformulieren. Nicht wo, sondern …

Cody Lunatic: „Wann sind wir und wo bzw. wann ist Ba‘al?“

Verwirrt blickte ihn sein Gegenüber an, dann zu dem Mond und wieder zurück. Noch immer schien es dem Soldaten so, als wenn Nobunaga nicht wusste wovon Cody sprach. In dem Moment kam Alex, die sich zuvor von den Gesundheitszuständen der anderen Mitreisenden erkundigte, zu Ihnen.

Alex Langguth: „Alles ok?“

Cody Lunatic: „Naja, wenn ich mich hier so umsehe weiß ich es nicht. Wie geht es dem Colonel?“

Doch bevor Captain Langguth auch nur eine Antwort zu dem immer noch auf dem Boden liegenden Colonel Stevenson geben konnte, hörten Sie Geräusche aus dem Wald. Mit der Waffe im Anschlag zielte Lunatic in die kleine Lichtung vor dem Gate. Es tauchten mit mal ein paar Menschen in einer Uniform auf. Die Uniform hatte er noch nie gesehen, doch eines war klar: Die Einheimischen die hier leben sollten (oder wie Lunatic dachte: hier noch leben werden) waren nicht so ausgerüstet! Wer waren Sie?
Sehen sie, das mein ich. Ich habe keine Ahnung wovon er da redet, aber es klingt gut^^

Nobunaga Oda

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Sonntag, 29. Juni 2014, 20:33

Nobunaga

Chaos! Die Festnahme bzw. Beseitigung Ba’als lief alles andere als nach Plan. Daran konnten auch die angeblich so fortschrittlichen Antiker nichts ändern. Deren Radar vermochte es leider nicht vorab ein zweites Stargate auszumachen. Und sowieso waren ihm diese Leute suspekt, doch für solche Gedanken hatte Nobunaga jetzt keine Zeit. Das Gate war offen und nacheinander sprangen Teile seines Teams durchs Tor. Nobunaga zögerte, das Wurmloch flackerte hell auf und machte einen sehr instabilen Eindruck. Jedoch selbst der singend-pfeifende Lunatic stürzte sich durchs Tor. Wider all seinen Instinkten sprang auch Nobunaga laut schreiend mit den Worten <GERONIMO!!> durch das Stargate und landete relativ sanft auf der anderen Seite, unter ihm Cody Lunatic, welcher kurzzeitig unter dem Gewicht von Nobunaga leiden zu schien. Nobunaga berappte sich und schaute sich um. Nicht alle waren so glimpflich davon gekommen und von Ba’al gab es keine Spur.

Entweder war es ihm möglich sich gleich nach seiner Ankunft wegzubeamen oder das Wurmloch war auf ein anderes Stargate umgesprungen. Eine dritte Möglichkeit fiel ihm nicht ein. Wirklich viele hatten es nicht durch das Gate geschafft und ihre Existenz blieb ungewiss.

<Hanya?> Diese Umgebung kannte Nobunaga doch. Sie waren wieder beim ersten Gate gelandet, auch wenn die Vegetation um sie herum merkwürdig anders schien. Spielte ihm sein Gedächtnis wieder einen Streich? Im Gebüsch raschelte es und Nobunaga setzte vorsichtshalber ein neues Magazin in seine P90 ein. Kurze Zeit später standen dem Team einige Menschen in seltsamen Uniformen gegenüber. Ähnliches hatte er in den 90ern in Japan bei Cosplay Wettbewerben gesehen und ihre Waffen sowie die leuchtende Ausrüstung an ihren Armen erinnerte ihn an Spielzeug aus dieser Zeit. Nobunaga wusste nicht so recht was er davon halten sollte. Jenes Equipment konnte unmöglich funktional sein.

Nobunaga und sein Team waren zahlenmäßig unterlegen und durch den Trip durchs Tor sehr angeschlagen. Kurz darauf, ohne vorher ein Wort gesagt zu haben, nahmen die Fremden ihre Waffen runter und eine Frau sagte:


Hier entlang. Wir werden uns Euren Verwundeten annehmen, habt keine Sorge.

Cody Lunatic:
Die Tollaner

<Die Tollaner?> Nobunaga konnte diese Bezeichnung nicht zuordnen. In Lunatic’s Stimme konnte Nobunaga ein Erstaunen und Aufatmen entnehmen. Sie schienen freundlich zu sein und das Team schien diesen Tollanern zu vertrauen. Die Antiker schienen nicht ganz so begeistert. Viele Fragen und nur wenige Antworten. Die Tollaner hüllten sich in Schweigen und wenn doch einmal ein Wort fiel, kam es von der zuvor hervorgetretenen Frau. Sie hatte schulterlange schwarze Haare, eine eher blasse Haut und dunkelblaue Augen. Sie machte einen ganz reizenden Eindruck. Ihr Kleidungsstil, bzw. der Kleidungsstil der Tollaner war eher stupide. Eine graue Jacke, eine graue Hose und nicht zu vergessen graue Schuhe. Selbst ihre Waffen und Equipment waren grau, auch wenn diese zum Teil in verschiedenen Farben blinkten und lustige Geräusche von sich gaben.

Das DHD war beschädigt und der Kontakt zum SGC vorerst nicht möglich. Laut der Tollaner Frau gab es eine Energiespitze bei ihrer Ankunft und der Hauptkristall wurde beschädigt. Man verlas sich darauf dass General O’Neill sich nach Ablauf der Frist schon melden würde. Zwei Menschen blieben bei den Verletzten und der Rest folgte den Tollanern. Vor ihnen war angeblich keiner durch das Tor gekommen.

Auf dem Weg durch einen Wald mit vielen Tannen zum tollanischen Stützpunkt erzählte die Tollanerin mit dem Namen Lyrin, dass diejenigen die den Angriff des unbekannten Goa’uld durch Tanith überlebt hatten, hierher geflohen sind. Sie erzählte die Geschichte so, als wäre es noch nicht lange her gewesen.

Der Weg wurde zu Fuß zurückgelegt und nach ca. einer Stunde kamen sie aus dem Wald heraus und fanden sich vor einer gewaltigen, jedoch brüchigen Festung wieder. Ganz in grau. Nobunaga hätte wahrscheinlich gelächelt, wäre die Situation nicht so ernst. Hinter der Festung stand ein Berg, vielleicht war es sogar ein Vulkan.

Lyrin:
Dies war einst eine Goa’uld Festung. Wir nutzen sie vorerst als Unterschlupf.

Wirklich vielen Tollanern begegneten Sie nicht, auch in der Festung war kaum jemand zu sehen. Am Gate waren es vielleicht 30 Tollaner. Etwa die Hälfte begleitete sie zum neuen Stützpunkt. Dort angekommen trafen sie auf vielleicht ein Dutzend weitere Tollaner. Sie wurden in eine Art Warteraum geführt, welcher nicht gerade komfortable ausgestattet war. Immerhin es gab Sitzmöglichkeiten und was zu Essen und Trinken. Dann trat Lyrin aus dem Raum und eine Art Schutzschild wurde aktiviert. Sie verabschiedete sich mit den Worten:


Wir haben keine Zeit und auch nicht die Mittel uns um derart primitive Menschen wie Ihr es seid zu kümmern.

<Was zum..?> Und weg war sie.
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Cody Lunatic

Tau're

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Sonntag, 20. Juli 2014, 11:16

Was für eine Überraschung. Lunatic hatte kaum realisiert, dass sie wohl einen Zeitsprung gemacht haben, da tauchte auch tatsächlich schon der Beweis auf. Die tot geglaubten Tollaner kamen in einer großen Gruppe aus dem Wald und schienen den gestrandeten SGlern helfen zu wollen. Auf dem Weg zu ihrer Basis erzählten sie dabei von einem Angriff auf Tollan und den wenigen Überlebenden hier auf dem Planeten. Es waren tatsächlich nur wenige. Während Cody zu Beginn noch Hoffnung geschöpft hatte, als er die 30 Mann dort stehen sah, schwand diese wieder als im klar wurde, dass die Tollaner nur noch ein Volk von ungefähr 50 Personen darstellt. Zu mindestens auf diesem Planeten. Von der großen, weit entwickelten Technik war bisher auch nicht viel zu sehen. <Ob wir von ihnen die nötige Hilfe bekommen können…?> Skepsis.

Lyrin: „Wir haben keine Zeit und auch nicht die Mittel uns um derart primitive Menschen wie Ihr es seid zu kümmern.“

Ein Kraftfeld aktivierte sich um diesen gut ausgestatteten Raum als die Anführerin fortging und schon wieder in seinem Leben war der Lieutenant ein Gefangener. Empört rannten einige seines Teams zum Rand des Kraftfeldes und schrien noch verschiedene Phrasen nach Lyrin, doch es war zu spät. Sie schien wichtigeres zu tun zu haben. <Na wenigstens gibt es was zum Essen!>

Cody Lunatic: „Oh je, mal wieder sitzen wir etwas in der Patsche. Was machen wir jetzt Captain?“

Cody suchte unter der eingesperrten Gruppe gleich Alex auf, da er sie zum Einen am besten von allen kannte und zum Anderen Captain Langguth nun wieder der ranghöchste Offizier war. Der Colonel lag noch mit den anderen Verletzten am Stargate oder wohin die Tollaner sie auch gebracht haben.

Alex schien selbst noch nicht ganz sicher zu sein, was hier eben eigentlich alles passiert ist. In kürzester Zeit sind so viele Dinge geschehen, die schon einzeln eine Menge an Kraft rauben und würden. Nun hieß es also Ruhe bewahren, gründlich überlegen und dann aus dieser Sache hier rauskommen. „Ok. Info’s sammeln. Was wissen wir Lieutenant?“. <Bingo.> Das war der Captain wie Lunatic sie kennengelernt hatte – einen kühlen Kopf bewahren, Situation einschätzen und loslegen.


Cody Lunatic: „Gute Frage. Von meiner Seite aus würde ich sagen wir stecken in der Klemme. Meiner Meinung nach befinden wir uns weiterhin auf P3X-452, um genauer zu seien in der Basis wo wir Ba’al angegriffen haben – oder einer ähnlichen. Was mir mehr sorgen macht, dass wir wohl einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht haben. Das würde zumindest das Grinsen Ba’als erklären und warum die Tollaner von einer Schlacht erzählten, die meiner Meinung nach etwa 14 Jahr her ist. Da Ba’al nicht mit uns durch das Tor ist, vermute ich, dass er in einer anderen Zeitlinie gelandet ist. Vor oder nach uns. Da ich kein Wissenschaftler weiß ich nur nicht wann. Weiterhin wissen wir, dass einige Tollaner wohl den Angriff von Tanith, ergo Anubis, überlebt haben und sich nun hier verkriechen. Technik ist kaum welche zu sehen, somit weiß ich nicht ob sie uns helfen können wieder in die Zukunft zu fliehen oder gar die Zeit haben uns zu unterstützen. Allerdings, eigentlich zählten sie ja zu den Verbündeten der Erde. Vielleicht sollten wir die Erde kontaktieren?“

Alex Langguth: „Nein. Die Erde kontaktieren könnte ein Fehler sein. Dort warten nur begierige Wissenschaftler oder der Trust oder sonst wer uns über die Zukunft in die Mangel zu nehmen. Außerdem würden wir zu viel gefährden, wenn es jemand weiß. Wir sollten uns also eher auf uns oder die Tollaner verlassen.“
Da hat Alex nicht unrecht. Das SGC einzuschalten könnte gefährlich sein. Nicht nur für das Team hier in der Vergangenheit, sondern auch für die Zukunft der Erde.

Cody Lunatic: „Ok. Wir müssen uns also auf uns verlassen, einen Weg nach Hause (also zurück in die Zukunft) zu finden, derweil hier keinen Schaden anrichten und auch noch Ba’al aufhalten bevor er in dieser Zeitlinie etwas kaputt macht. Ein Kinderspiel.“

Alex Langguth: „So kann man es auch sagen, Lieutenant. Vielleicht sollten wir aber erst mal damit anfangen hier aus der Zelle zu kommen.“

<Bingo.> Das klang zumindest schon mal nach einem Plan, auch wenn sich der Soldat nicht vorstellen konnte wie der Rest funktionieren sollte, geschweige denn ob er selbst jemals schon in einer solch ausweglosen Situation gesessen hat? Ja vielleicht, plötzlich kann Lunatic sein Aufenthalt durchgefroren und dem Tod sehr nahe auf einem schneebedeckten Planeten einige Jahre früher in den Sinn. Es fröstelte ihn kurz und ihm überkam eine Gänsehaut. <Gut, das hier gefällt mir viel besser.> Mit einem Blick rüber zu dem Tisch sah er auch schon wieder Nobu am essen. Gut.

Cody Lunatic: „Hey du“ brüllte Lunatic zu Nobunaga. „Komm mal mit.“

Nobunaga stand etwas verwirrt auf und ging mit Lunatic zu dem Rand des Kraftfeldes am Eingang dieses Raumes. Während das restliche Team sich damit abgefunden hat, dass schreien und beschweren nichts bringt und es sich im restlichen Raum gemütliche gemacht hat, möchte nun Cody sein Glück probieren. Er instruierte ihn und warf noch einmal einen letzten Blick zu Alex mit den Worten „Wenn die Tollaner hier rein stürmen sollten, versuchen sie ihr Glück wenigstens einen von ihnen zu überzeugen uns zuzuhören.“

Cody Lunatic: „Ok Nobu, es kann losgehen.“
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Nobunaga Oda

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Samstag, 26. Juli 2014, 17:38

Die Situation hatte sich seit der kurzen Begegnung mit Ba’al nicht sonderlich verbessert, auch wenn Nobunaga nicht glaubte das ihnen die Tollaner etwas Böses antuen würden. Captain Alex und Cody hatten sich kurz beraten, soviel hatte Nobunaga mitbekommen und die anschließende Kontaktaufnahme mit ihm war alles andere als freundlich. Nobunaga verstand die Absicht dahinter, allerdings kamen ihm Zweifel darüber auf, ob die Tollaner sich kümmern würden, wenn sich die Erdenbewohnen gegenseitig die Schädel einschlugen. Ein Versuch war es wert, zudem hatte sich einiges an Aggression bei Nobunaga angestaut und dieses grau überall machte ihn kirre. In einer genervten Stimme entgegnete Nobunaga Lieutenant Cody:

Ihr Amerikaner macht mich krank. Selbst eure „Alliierten“ haben nur eine Gefängniszelle für euch übrig.

Nobunaga machte ein lautes Klatschgeräusch mit seinen Händen und mit einem <Wusch> flog seine Faust an Cody’s linkem Ohr vorbei. So ging es hin und her. Eine fast schon spektakuläre Kampfdarbietung mit überaus authentischen Kung-Fu Schreien und der einen oder anderen Wrestlingeinlage. Einige Schläge waren nicht ganz präzise und verursachten das eine oder andere Wehwehchen.

Keiner der anderen griff in den Kampf ein, erst als beide am Boden lagen wurde um Hilfe gerufen und prompt kam eine Antwort über die Lautsprecher. Es war Lyrin:


Eine gelungene Vorstellung meine Herren.

Und genauso prompt war die Übertragung und auch schon wieder zu Ende. Darüber hinaus war noch ein Gelächter im Hintergrund zu hören. <Verdammt..> Mit der Hilfe eines weiteren Gefangenen raffte sich Nobunaga wieder auf und setzte sich in eine Ecke.

Und jetzt?

Immerhin wussten sie nun dass sie beobachtet wurden, obwohl die doch angeblich so beschäftigten Tollaner keine Zeit für primitive Lebensformen hatten.
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Alex Langguth

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Samstag, 23. August 2014, 22:45

Ein erster, kurzer Blick musste genügen. Nur ein kurzer Moment des Innehaltens und Beobachten der Situation. Waren Feinde in Sichtweite? Gab es Besonderheiten im Gelände zu beachten? Konnte sich dort der Feind verstecken? Waren die Teams vollzählig durch das Gate gekommen? Wer war verletzt? Wie schwer waren die Beteiligten verletzt?
Erst als Alex festgestellt hatte, dass für sie keine Gefahr bestand und Ba’al sich bereits über alle Berge davon gemacht hatte, konnte sie sich in aller Ruhe um den Cornel kümmern, welcher nach wie vor bewusstlos auf dem Boden lag. Rein äußerliche zierte lediglich eine Platzwunde seine Stirn, weitere Verletzungen konnte sie allerdings nicht ausschließen. Vermutlich würden sich eine Gehirnerschütterung und mindestens ein paar Prellungen zu der Liste der Verdachtsdiagnosen gesellen. Während sie ihren eigenen Vorgesetzten versorgte, ließ sie immer wieder ihren Blick um sich schweifen. Bis auf einen der Antiker hatten es wohl alle mehr oder minder unbeschadet geschafft. Ein paar Schürfwunden, angeschlagene Knie oder Ellbogen… nichts was einen Soldaten von seiner Mission abhalten würde! Auch Cody gab Entwarnung, als er ihren fragenden Blick bemerkte.
Schließlich bat sie einen anderen Soldaten weiterhin ein Auge auf den Colonel zu werfen, während sie zu Warfield spurtete.


Alex Langguth: „Ziehen Sie ihm das aus!“,

befahl sie harsch und machte sich bereits selbst an der Brustpanzerung des Mannes zu schaffen. Ein musternder Blick ergab, dass es sich nicht nur um Eisenengel handelte, sondern, dass ihm das Feuer einer Stabwaffe frontal getroffen hatte. Da blieb nur zu hoffen, dass die schwere Rüstung des Mannes schlimmeres verhindert hatte. Zu zwei hatten sie schnell die Panzerung entfern, welche nun ein prachtvolles Loch zierte. Der Rest war schnell erledigt: Die Vitalzeichen checken, die Wunde inspizieren und Entwarnung geben.

Alex Langguth: „Zum Glück nur oberflächliche Verbrennungen. Vermutlich hat Ihn die Wucht ausgeknockt. Bleiben Sie bei ihm und kontrollieren Sie seine Atmung und Bewusstseinszustand.“

Und es ging weiter. Dieses Mal ging sie zielgerichtet auf Cody zu, da sich der Rest des Teams bereits wieder geordnet hatte und in Verteidigungsposition gegangen war. Für ein ausführliches Gespräch war einerseits nicht gerade die passende Situation gegeben, andererseits überschlugen sich die Ereignisse erneut. Ein paar einheimische Gestalten tauchten auf. Auf den ersten Blick: Bewaffnete, aber friedliebende Wesen, welche auch just ihre Hilfe anboten. Doch konnte man ihnen trauen? Oder steckten sie mit Ba’al unter einer Decke? Doch bei dem Gedanken beschlich Alex ausnahmsweise kein schlechter Gedanke, denn ihr kamen so manche Kleinigkeiten doch seltsamerweise bekannt vor. Hatte sich der Systemlord etwa auf einen Planeten versteckt, der von Verbündeten der Menschen bewohnt wurde?

Cody Lunatic: „Die Tollaner.“

Kaum ausgesprochen, hegte Alex denselben Verdacht, rempelte Cody im gleichen Moment jedoch mahnend an. Die Tollaner waren ein ehemaliger Verbündeter der Menschen, waren aber nach einem verheerenden Anschlag auf ihre neue Heimatwelt verschwunden. Man hatte nie wieder von ihnen gehört und war davon ausgegangen, dass die restlos ausgelöscht worden waren. Ihnen ausgerechnet jetzt zu begegnen schien wie ein Wunder… von der Theorie der Zeitreise durch das Gate, wie es von Cody und Nobunaga vermutet wurde, hatte sie allerdings noch nichts aufgeschnappt.
Vorsichtshalber hob Alex die Hand und lächelte die Tollaner-Frau an, bevor sie sich mit einer ernsten Mine abwandte. So freundlich das Angebot war, konnte sie nicht einfach sämtliche Leben ihres Teams und aller Beteiligten in die vermuteten Tollanerhände geben. Ein kurzer Kriegsrat wurde abgehalten.



Sie hatten sich schließlich beraten und den Entschluss gefasst dem Angebot der Fremden zu folgen. Ein Fehler, wie sich herausgestellt hatte. Zwar hatten sie scheinbar ihre Versprechung eingehalten und die beiden Verletzten, Colonel Stevenson und Eisenengel, wurden auf deren Krankenstation verbracht, der Rest saß nun aber hinter einem unüberwindbaren Kraftfeld. Jedenfalls so der erste Eindruck über die Gesamtlage.
Zwischenzeitlich saß sie etwas angefressen auf einer Art Band und lehnte sich mit verschränken Armen zurück. Mit der Tatsache konfrontiert, dass sie nicht nur in der Vergangenheit gelandet waren, sondern nun auch noch Gefangene waren und die Tollaner gar nichts von ihrem Bündnis wussten, war nicht nur sie gar nicht glücklich. Ihre Meinung hatte sie zumindest geäußert. Sie mussten selbst aus dieser Miesere finden, auf das SGC (oder was sich dort momentan befand) war kein Verlass und sonst hatten die Menschen noch nicht viele Verbündete in der Milchstraße gefunden.

Und es kam, wie es kommen musste. Cody tat… nun, dass was Cody nun mal so tat: Er prügelte sich mit Nobunaga. Wie eine felsenfeste Tatsache beobachtete sie das Geschehen unkommentiert, obwohl es vermutlich eine Schnapsidee war. Welcher Vorgesetzte sah bei einer solchen Vorstellung einfach nur zu, statt einzugreifen? Nun, scheinbar ein sehr
primitiver. Wie geplant meldete sich Lyrin zu Wort, die Gelegenheit sich Gehör zu verschaffen versiegte aber jäh mit einem Knacken der Lautsprecher.

Alex Langguth: „Na, super. So werden wir nie Ba’al davon abhalten die Bombe zu zünden…“,

kommentierte sie kurz das Geschehen, betonte dabei allerdings die Worte Ba’al und Bombe etwas deutlicher. Vielleicht würde Lyrin das Geschehen weiter beobachten und wurde durch diese Nachricht etwas beunruhigt. Es passierte jedoch folgendes: Nichts.
Eine scheinbar aussichtslose Lage! Die Ausrüstung war ihnen abgenommen worden, die Wände waren glatt und boten keinen Angriffspunkt, wie eine Panelverkleidung und gegen das Kraftfeld würden sie auch kaum ankommen. Eine unkonventionelle Idee musste her, mehr als nur eine kleine Rangelei unter den Gefangenen. Wie konnten sie am besten die Aufmerksamkeit erlangen? Oder gar jemanden hier herausschmuggeln?


Alex Langguth: „Ich bin ja kein Freund von Gewalt, aber das nächste Mal dürfen Sie ruhig fester zuschlagen.“

Ihre Stimmung hatte sich nicht gehoben, die passende Idee war auch noch nicht gekommen.

Alex Langguth: „Wenn Sie uns keine Aufmerksamkeit schenken wollen und wir hier nicht herauskommen, bleibt nur zu hoffen, dass Colonel Stevenson wieder bei Bewusstsein ist und die Lage aufklären kann. Es sei…“

…mit einem kurzen Grübeln ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen. Der NID hatte es damals auch irgendwie geschafft einen Stützpunkt der Tollaner zu infiltrieren und die Kraftfelder zu umgehen. Das lag nun, aus ihrer Sichtweise, einige Jahre zurück. Aber dennoch hatten sie es mit ihrer primitiven Technologie geschafft, ein paar Dinge unbemerkt zu stehlen. Es musste also irgendwo einen Schwachpunkt geben.

Alex Langguth: „…wir haben irgendein Techniker-Genie dabei, das per Telepathie einen Stromausfall verursachen kann.“
"Jemandem zu sagen: »Idiot!« - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose." - Julian Tuwim

Cody Lunatic

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Mittwoch, 10. September 2014, 08:12

Verlegen guckten sich Nobunaga und Cody an, nachdem ihr kleines Spiel aufgeflogen ist. Die Idee sich so Aufmerksamkeit zu verschaffen war nach Lunatics Ansicht gar nicht so dumm. <In Filmen klappt das oft!> Allerdings schienen die Tollaner sich nicht so leicht veralbern zu lassen, was auch der Captain mit einer gewissen Krämerei sah.

Alex Langguth: „Ich bin ja kein Freund von Gewalt, aber das nächste Mal dürfen Sie ruhig fester zuschlagen.“

Wer mag schon Gewalt? Lunatic wollte auch lieber auf einem gemütlichen Sessel und seinen Kaffee trinken. Kaffee….Kaffee… es kam dem Soldaten so vor als wenn es schon ewig her war, als er das letzte Mal das schwarze Gold trinken konnte. ….Doch genug von Kaffee! Cody schüttelte sich und versuchte nun neu über die Situation nachzudenken.
Alex Langguth: „…wir haben irgendein Techniker-Genie dabei, das per Telepathie einen Stromausfall verursachen kann.“

Cody Lunatic: „Puh… da bin ich falsch.“

Cody setzte sich an eine Wand nahe des vom Kraftfeld geschützten Ausgangs und wartete einfach ab. Er selbst war nie der klügste Kopf in Sachen Technik und Wissenschaft. Situationen einschätzen, Gelände gut überblicken, sich den Weg freischießen und dumme Ideen haben… das war eher sein Ding. Somit hieß es jetzt pausieren und die anderen machen lassen. Es dauerte auch nicht lange da versammelten sich einige Leute an einem Kasten in der Wand und faselten für Cody unverständliches Zeug, unteranderem Nobunaga und einer der Antiker. <Nobu. Er bekommt auch nicht genug. Nicht das er noch einen Stromschlag bekommt.> Leicht grinsend machte er die Augen kurz zu und sammelte Kraft für das darauf folgende.

Stimme im Hintergrund: „Es funktioniert…. Macht euch bereit!“

Lunatic konnte noch nicht allzu lange die Augen zu gemacht haben, da fing es auch schon neben ihm an zu knistern. Er öffnete die Augen und blickte zu den Geräuschen neben ihm…..*Fitzl*….. „Au!“. Ein kleiner Stromschlag erwischte Cody der noch immer nah am Ausgang saß. Das Kraftfeld schien nachzugeben. Im Augenwinkel sah Cody noch wie die Technikgruppe an dem Gerät in der Wand standen und irgendetwas daran herumfummelten. Alex stand daneben und schien nervös zu sein, ständig mit Blick auf den Ausgang. „Schneller rief sie!“ …..*Fitzl* ….. „Au!“ Und schon wieder ein kleiner Stromschlag. Das leichte kribbeln trieb Cody an aufzustehen und seine wohl nächste Dumme Idee startete.

Alex Langguth: „Cody. Nein!“

Doch es war zu spät. In dem Moment als der nächste leichte Stromausschlag das Kraftfeld verließ setzte der Soldat zum Sprung an. Viel wusste er zwar nicht aber eines war ihm klar: Verlässt Strom das Kraftfeld fehlt es genau dort! … … … Schmerzen zogen sich durch den ganzen Körper von Lunatic. Das Kribbeln war ihm definitiv lieber doch er hatte es geschafft. Er war auf der anderen Seite. Jetzt musste er schnell reagieren. Erschöpft kämpfte er sich auf die Beine als auch schon die erste Wache auf ihm zu kam. Ein Glück war Nahkampf nicht das Fachgebiet der Tollaner, sodass der Lieutenant seinen Angreifer schnell abwehren konnte und dann zum Kraftfeld zurück kehrte. Es war schon fast verschwunden! Mit einem Klick auf die Knöpfe am Zellenrand verschwand das Kraftfeld gänzlich und Alex und Co traten aus.

Cody Lunatic: „Sorry Sir. Dumme Idee, ich weiß!“

Alex Langguth: „Wir sollten hier verschwinden! Lasst uns …“

Der Captain wurde jäh unterbrochen, als Geräusche vom Ende des Gangs kamen. Die Tollaner sind jeden Augenblick hier – Mit Sicherheit mit irgendwelchen Betäubungswaffen bestückt. Man musste schnell handeln. Vielleicht konnte das Gerät an dem Arm der bewusstlosen Wache helfen? Wenn Cody den SG-1 Bericht richtig gelesen hatte, konnte man damit durch Wände fliehen.
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Nobunaga Oda

Antiker

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 14:21

Alle schien darin einig zu sein, dass die kleine Rauferei eine nicht sehr geistreiche Aktion mit suboptimalem Resultat gewesen war. Die Soldatenfrau mit dem für Nobunaga schwer auszusprechendem Namen Langguth, <oder war es Lunggath? Langgathu?> setzte noch einen drauf: „Ich bin ja kein Freund von Gewalt, aber das nächste Mal dürfen Sie ruhig fester zuschlagen.“ Kaum war der erste Schmerz überwunden und der verbale Seitenhieb verinnerlicht schritt Nobunaga zu einer Art Stromkasten. <Das hätte Plan A sein können…> Auf der anderen Seite wäre es doch ziemlich bescheuert von den Tollanern den Stromkasten in die Zelle einzubauen. Auf der anderen Seite könnten es auch die Goa’uld gewesen sein; vielleicht war es auch einfach nur eine Falle. Einer der für Nobunaga besonders suspekten Antiker trat vor und schnaufte bei näherer Betrachtung.

Nach meiner Einschätzung sind das die Schaltkreise für die Lebenserhaltungssysteme für diesen Raum, daran etwas zu verstellen halte ich für riskant.

Nobunaga teilte diese Meinung durchaus, doch sollten die Systeme abgeschaltet werden würde sicher jemand vorbei kommen oder zumindest war dies die Hoffnung. Vielmehr irritierte ihn aber derzeit dieser Antiker. Es war an der Zeit die Antiker in Erstaunen zu versetzen, mit einer entsprechenden ‚badass‘ Pose. Nobunaga sah dem Antiker tief in die Augen, ohne zu zucken oder eine Grimasse zu verziehen. Anschließend führte Nobunaga seine rechte Hand in den Kasten, ohne hinzuschauen, drückte ein paar Knöpfe und als nichts passierte zog er kurzweilig an einem Kristall. Der erste Funken traf den Antiker. <Ups..> Die Beleuchtung flackerte, wie auch das Kraftfeld. Es gab wohl also doch einen Zusammenhang. Eine weitere Person hinter Nobunaga gab das offensichtliche bekannt: „Es funktioniert…. Macht euch bereit“ Kurz darauf lag Cody in der noch aktiven Kraftbarriere, warum auch immer. Mit etwas Hilfe war es dann geschafft und das Kraftfeld gab seinen Geist auf. Vorher hatte Nobunaga aber auch noch einen Stromschlag abbekommen. <Verdammt…>

Nun ging es los, die Tollaner näherten sich mit deutlich hörbaren Schritten. Der Gang ermöglichte es ihnen entweder nach links zu fliehen oder ihnen rechts in die Arme zu laufen. Da kam ihm eine Idee!


Lasst uns aufteilen, vier verstecken sich hier in der Zelle und der Rest läuft den Korridor hinunter.

Man sah sich gegenseitig an und das Team teilte sich auf. Cody, ein weiteres SGC Mitglied, ein Antiker und Nobunaga versteckten sich in der Zelle, während der Rest die Beine in die Hand nahmen. Der erste Trupp Tollaner lief an der Zelle vorbei, es waren ca. 10 Mann. Es waren jedoch weitere Schritte zu hören und sie warteten weiter ab. Der nächste Trupp schien kleiner zu sein, auch sie liefen an der Zelle vorbei. Genau in diesem Moment stürmten die vier vor. GERONIMO!! Nobunaga sprang einem Tollaner von hinten an, welcher daraufhin zu Boden viel. Er konnte ihm die Waffe abnehmen, wurde aber von hinten getroffen. Nobunaga’s ganze linke Seite war taub. Die Tollaner konnten entwaffnet und mit ihren Waffen außer Gefecht gesetzt werden. Nobunaga konnte auf dem Gesicht des Antikers ein Grinsen sehen, vielleicht hatte er sich dieses auch nur eingebildet.

Mit etwas Hilfe konnte sich Nobunaga wieder aufrichten, auch wenn er gefühlt nur auf einem Bein stand. Das Equipment der Tollaner leuchtete hell auf, in den verschiedensten Farben. Nobunaga nahm eins in die Hand.


Leuchtender Plastik, die Spinnen die Tollaner… Ideen?

Gefühlt ging das alles etwas zu einfach…
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Alex Langguth

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Samstag, 14. Februar 2015, 22:17

Cody Lunatic: „Puh… da bin ich falsch.“

Da waren sie wieder einmal: In einer auswegsamen Situation und dennoch hatte Cody, der mehr oder minder öfters als kleiner Tollpatsch in Erinnerung geblieben war, irgendwie wieder einmal die passenden Worte gefunden.
Eigentlich war es nur ein dummer Gedanken gewesen, aber tatsächlich hatte sich ein Techniker unter den Teammitgliedern gefunden, der sich sofort daran machte die Wände genauer zu inspizieren. De Captain gesellte sich schnell zu dem
Helden der Stunde , beobachtete aber nicht nur sein Handeln, sondern auch den Ausgang der Zelle. Ba'al zu verfolgen war schon waghalsig gewesen, aber eine Zeitreise gleich dazu? In diesem Fall mussten sie einfach mit allem rechnen, auch mit simplen Dingen, wie Wachen, welche durch die langgezogenen Gänge des Stützpunktes streiften. Zudem war es bestimmt nicht nur auf der Erde üblich ein paar Überwachungskameras zu installieren und seine Gefangenen auf Schritt und Tritt zu beobachten.
Von Sekunde zu Sekunde wurde sie immer nervöser, flößte dem Techniker ein wenig Motivation ein und heftete ihren Blick nun stetig an das Kraftfeld.


Alex Langguth: „Cody. Nein!“

Aus dem Augenwinkel konnte sie beobachten, wie der Soldat kleinere Stromschläge vom inzwischen instabilen Kraftfeld abbekommen hatte, das hielt ihn aber nicht von weiteren Stunteinlagen ab. Sie wollte sich noch auf ihn stürzen, doch er hatte die Barriere bereits passiert und legte sich bereits mit dem ersten Wachmann an, der just darauf zu Boden ging.

Alex Langguth: „Wir sollten hier verschwinden! Lasst uns …“

, setzte sie an, als Cody das Kraftfeld vollends deaktiviert hatte und die Gefangenen sich auf dem Gang versammelten. Stimmen weiterer Wachen dröhnten durch die Korridore, ihr Fluchtversuch blieb also nicht unbemerkt. Doch fehlte ihnen ihre Ausrüstung und weitere Waffen, sie konnten sich also wortwörtlich nur mit Händen und Füßen wehren.
Der Antiker schlug vor, dass sie sich aufteilen sollten. Während er mit Cody und zwei weiteren Mitgliedern in der Zelle zurück blieben, setzte sich der Rest des Teams in Bewegung.


Alex hatte sich also mit einem Teil des Teams abgesetzt und sah sich nun mit einigen Problemen konfrontiert: Unbekanntes Terrain, fehlende Ausrüstung und eine sehr, sehr verschrobene Gesamtsituation. Dennoch standen die eigenen Waffen, oder zur Not eben auch die ihrer Gastgeber, ganz oben auf ihrer aktuellen Prioritätenliste.


Soldat: „Langsam… ich höre Schritte.“

Der Trupp wurde langsamer. Tatsächlich waren nicht alle Wachen sofort zu den Arrestzellen geschickt worden, sondern gingen ihrem Tagetrott nach: Patrouillieren. Die Soldaten kommunizierten ab diesem Zeitpunkt per Handzeichen weiter, um keine unerwünschte Aufmerksamkeit zu erreichen. Der Captain gab zu verstehen, dass sie möglichst einen großen Bogen um jeden potentiellen Feind machen wollte, dennoch mussten sie sich noch ausrüsten.
Mühsam schlichen sie sich Gang um Gang scheinbar immer tiefer in die Basis hervor, trafen jedoch kaum mehr Wachen der Tollaner vor, dafür konnten sie sich einen guten Überblick über den groben Aufbau der Anlage machen. Sie mussten sich irgendwo in den Tiefen der Lagerräume befinden, hatten ebenfalls eine Waffenkammer finden, aber nicht öffnen können.
Auf ein Zeichen hin blieb der Trupp wieder stehen, Alex schloss selbst zum Späher auf und tauschte kurz Informationen aus: Schräg gegenüber lag eine Art Labor, unbewacht. Hinter den Scheiben konnten sie drei Personen ausmachen, die sich wohl mit der menschlichen und antikischen Technologie beschäftigt hatten, aber Wohl oder Übel das Interesse verloren hatten.

Die Labortechniker lautlos auszuschalten stellte kein Problem dar, ebenso war tatsächlich ein Großteil ihrer Ausrüstung hier gelandet. Westen, Rücksäcke, Waffen… es fehlten eher unwichtige Komponenten, die vermutlich bei ihrer Durchquerung des Gates Schaden genommen hatten und von den Laboranten aussortiert worden waren. Zumindest hatten sie alles wieder, was sie in diesem Moment benötigten, um den Rückweg zum Rest des Teams anzutreten.
"Jemandem zu sagen: »Idiot!« - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose." - Julian Tuwim

Cody Lunatic

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Sonntag, 22. Februar 2015, 12:53

Mit dem Kopf durch die Wand

Aufteilen! Wer hatte diese Taktik eigentlich erfunden? In Horrorfilmen geht so etwas nie gut. Und hier in diesem Berg, Bunker, was auch immer? Wird sich noch zeigen. Die vier Reisenden jedenfalls blieben unentdeckt und konnten sich bewaffnen. Das war zumindest etwas. So wie Lunatic auch den Captain kannte, würde diese ebenfalls wieder in voller Ausrüstung irgendwo stehen. Zwischen beiden Grüppchen waren laut dem Lärm auf dem Flug aber bestimmt gut 10 Tollaner. Man war also getrennt. Oder wie ein Taktiker sagen würde, man hat den Feind in der Zange und kann angreifen!

Antiker: „Wollen wir hinterher und den Rest ausschalten oder hier Wurzeln schlagen?“

Den Rest ausschalten? Die Idee war gut und womöglich würde man es sogar schaffen. Doch dies war nicht der Stil von Lunatic sowie er auch wusste, dass Alex das nicht gutheißen würde. Die Tollaner zählten zu den Verbündeten der Erde, auch wenn sie in der Zukunft bereits als Tot galten. Zudem braucht man wohl die Hilfe der intelligenten Rasse, um wieder einen Weg nach Hause zu finden. Angriff kam also nicht in Frage, auch wenn es dem Soldaten der Antiker vielleicht Spaß gemacht hätte. Besser wäre es behutsam vorzugehen, mehr Fakten zu sammeln und vielleicht Freunde statt Feinde zu gewinnen.

Cody Lunatic: „Ich denke wir sollten lieber erst einmal einen sicheren Zufluchtsort aufsuchen. Was meinen Sie …?

…Sir? <Mist.> Cody sah sich kurz um und fand gar keinen Sir. Er war in dieser kleinen vierer Gruppe der ranghöchste Offizier der Erde und somit für das weitere Vorgehen und für die Männer im Raum verantwortlich. <Mist! Immer wenn man Alex braucht ist sie nicht da!>

Cody Lunatic: „…! Ok. Vergessen Sie das. Ähm… wir …. wir …. …. …. wir sollten uns wieder auf Ba’al, die Zeitreise und die dadurch mögliche Gefahr konzentrieren! Unsere Mission war es den Goauld aufzuhalten, auszuschalten und nicht mit Verbündeten zu kämpfen. Das ist und bleibt unsere Mission, unabhängig von der aktuellen Lage. Die Tollaner scheinen aktuell sehr unterbesetzt zu sein. Sie kamen von einer großen Schlacht, einer Niederlage und sind angeschlagen. Zudem befinden sich hier auf den ersten Blick mehr Wissenschaftler als Soldaten von den Tollanern. Somit sollten wir von einem besseren Ort als der Zelle hier einen guten Standpunkt haben, um uns mit den Tollanern zu beschäftigen und die Mission im Auge zu behalten. Mir fällt da spontan eher die Krankenstation ein, sollte es sowas hier geben. Dort dürften unsere Verletzten liegen sowie auch deren. Haben wir die Krankenstation im Griff, sollten wir keinen Angriff von Lyrin erwarten und dürften endlich am Punkt von Gesprächen und Verhandlungen angekommen sein. Das ist also unser Ziel! Wir suchen unsere verletzten Leute!“

Es dauerte einen Moment bis Cody in Tritt kam, doch dann konnte er klar denken. Einen offenen Kampf in unbekanntem Terrain sollte man nicht wirklich riskieren. Außerhalb des Berges war man ohne größere Ausrüstung und vor allem Vorräten hoffnungslos verloren. Das Stargate für eine Flucht war außer Betrieb. Somit ist ein Rückzug in einen abgesicherten Raum, der nicht einer Zelle glich, eine gute Idee. Von dort aus konnte man mit den Tollanern mehr auf Augenhöhe verhandeln oder kleine Operationen starten. Der Soldat dachte dabei bereits jetzt schon an einen Ausflug zu den Laboren. Soweit er die SG1-Berichte von den Tollanern verstand, dürften diese in der Lage sein Zeitsprünge, Sonneneruptionen und den ganzen wissenschaftlichen Kram berechnen zu können. Die Tollaner sind somit die einzige Hilfe auf eine Rückkehr insoweit sich die mitgelaufenen Antiker oder Nobunaga nicht noch zu einem Einstein in Zeitreisen outen würden. Außerdem hoffte Lunatic ein wenig, dass Alex ebenfalls versuchen würde die Verletzten ausfindig zu machen bzw. der Colonel wieder das Bewusstsein erlangte.

Nobunaga Oda: „Und wie kommen wir da hin? Wollen wir den 10 Mann Trupp nach dem Weg fragen?“

Glücklicherweise war dies gar nicht so schwer. Wenn Cody etwas in seinem Leben gut konnte, dann war es neben Kaffee zu trinken auch die Übersicht vom Terrain zu halten. Bei der Ankunft in diesem Berg bekam er bereits einen kleinen Eindruck von der Größe und der Aufteilung der Basis. Zudem schien der Berg identisch mit Ba’als Festung in der Zukunft zu sein und dort sind sie schon einmal eingedrungen und hatten sich eine Übersicht verschaffen können. Wenn dem Soldat also nicht gänzlich der Verstand verloren ging, wusste er wo man sich befand, wo es in die Krankenstation und wo es in das Herzstück der Festung ging. Das einzige was er nicht wusste, wo die Streitkräfte der Tollaner sind und die wollte er versuchen zu umgehen.

Cody untersuchte einen der Wachleute am Boden und fand auch schon, was er suchte. Lesen bildete als doch! Er erinnerte sich an die Beschreibung eines Gerätes, mit dem die Tollaner auf der Erde durch Wände laufen konnten. Den Namen hatte er wie üblich vergessen und wie das ganze funktionierte war ihm auch unklar. Doch das interessierte ihn nicht. Einzig und allein war für den Lieutenant wichtig, dass dieses Gerät am Arm des Tollaner befestigt war!


Cody Lunatic: „Der Weg ist einfach. Eine Ebene Höher und etwa 250 Meter westlich von uns. Am Rand des Berges. Die Treppen müssten etwa 20 Meter in diese Richtung liegen.“

Cody zeigte mit seinem Finger genau auf die Wand vor ihm.

Cody Lunatic: „Kann einer von euch dieses Gerät aktivieren?“

Cody nahm den eckigen Kasten vom Arm des Tollaner und gab es Nobunaga in die Hand. Dieser schaute sich das Phasenwechselgerät an und grinste.

Nobunaga Oda: „Mit dem Kopf durch die Wand“

Erfasst. Es konnte also losgehen. Der Soldat hatte wieder ein Ziel vor Augen, auch wenn das unmittelbare gerade nur eine Wand war. Die vier Männer fassten sich an den Händen und gingen auf die Wand zu. Das Gerät an Nobunagas Arm war dabei aktiviert. Bevor sie in der Wand verschwanden stellte der Lieutenant nur noch ein Frage…

Cody Lunatic: „GERONIMO?“
Sehen sie, das mein ich. Ich habe keine Ahnung wovon er da redet, aber es klingt gut^^

Nobunaga Oda

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19

Mittwoch, 18. März 2015, 17:56

“Mit dem Kopf durch die Wand.”

Es war immer gut ein paar Sprüche auf Lager zu haben. Müsste Nobunaga sich selbst bewerten, würde er sich hierfür eine 7/10 geben. Leider waren nur drei Leute bei ihm, die seine Schlagfertigkeit und Eloquenz bewundern konnten. Auf der anderen Seite war es nicht gerade sehr ansehnlich Hand in Hand mit seinen Gefährten herumzuspazieren. Nobunaga schüttelte leicht den Kopf, bevor es mit dem Kopf buchstäblich durch die Wand ging.

250 Meter westlich, eine Etage Höher und ein Geronimo. Die Anweisungen von dem Herrn Lunatic waren eindeutig, allerdings hatte er vergessen zu erwähnen, wie man mit der Technologie nach oben geht. Immerhin fielen sie nicht durch den Boden ins Nichts. Nach einiger Zeit herumgelatsche durch verschiedene Wände, ohne was zu sehen, kam das Team an einem Gang an. Nach kurzem umhersehen entdeckten sie eine Treppe, welche Spiralförmig nach oben führte. Von Tollanern gab es hier keine Spur und die vier machten sich auf dem Weg nach oben. Es ging darum die Krankenstation zu finden.

Während des Marsches dorthin machte sich Nobunaga Gedanken über Lunatics Worte. Seine Absicht war es weiterhin Ba’al zu jagen und den Tollanern zu helfen. Beides schien für Nobunaga nach derzeitiger Lage ausgeschlossen zu sein. Ba’al zu finden schien ihm schon mehr als unwahrscheinlich und die Tollaner scheinen keine Hilfe zu wollen, vielmehr noch waren sie mehr als unhöflich. Außerdem fehlte ihnen jeglicher Sinn von Stil.

An der Krankenstation angekommen fand das Team mehrere Betten mit bewusstlosen Verletzen vor, unter Ihnen einige Antiker und Tollaner, vom Colonel und anderen SG Mitgliedern fehlte jede Spur. In der Krankenstation selbst befand sich auch nur eine Tollanerin, welche sich um die Kranken kümmern zu schien. Nach kurzem Augenkontakt fiel das Team auf die Frau ein und machten sie unschädlich. Plötzlich packte jemand Nobunaga von hinten und hielt ihm ein Messer an die Kehle, auch die anderen schienen in Bedrängnis. Nobunaga wehrte sich und es gelang ihm den Angreifer mit einem Schlag und einigen Griffen zu entwaffnen. Just tauchten mehrere Tollaner aus den Wänden auf und richteten ihre Waffen auf das Team. Ein SG-Mitglied lag mit einer Kopfwunde am Boden. Lunatic konnte einen Tollaner in seine Gewalt bringen und hielt seine Waffe an seinen Kopf. Eine Patt-Situation, so schien es. Drei weitere Tollaner tauchten auf, unter ihnen Lyrin, mit einem für Nobunaga listigen und bösartigem Lächeln.

Nobunaga war jetzt schon genervt, wollte es sich aber vorerst nicht ansehen lassen. Er konnte Lunatics „Wir sind doch Freunde“ Ansprache schon hören und sich die Reaktion der Tollaner vorstellen. Beide Seiten schienen in einem Dilemma, während Ba’al seine Füße irgendwo hochlegt und sich beeumelt. Aber was könnte Nobunaga tun sich der Gleichgültigkeit, bzw. Feindseligkeit der Tollaner entgegenzustellen? Lyrin schien die Anführerin zu sein und die anderen schienen ihr mehr oder weniger blind zu vertrauen. War sie vielleicht sogar eine Goa’uld? Mehr Fragen als Antworten flogen durch Nobunagas Kopf und es war höchste Zeit die Sache mit den Tollanern zu klären.

Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, dann verwirre ihn. Nobunaga wollte sich schon vorab auf die Schulter klopfen und grinste Lyrin an, um anschließend wieder eine Miene zu verziehen. Nobunaga fasste sich an den Hals, welcher etwas blutete.


Aigoo,… schaut Euch das an! Furchtbar.

Er nahm sich ein Tuch und hielt es sich an den Hals. Als er sich Lyrin zuwandte, konnte Nobunaga eine leichte Verwirrung feststellen.

Lyrin. Allerliebste Lyrin. Ich verstehe ja, dass grau auf die Dauer depressiv macht, aber das ist kein Grund gleich gewalttätig zu werden. Lasst uns euch doch helfen! Ich bitte euch! Auf der Erde gibt es ganz hervorragende Boutiquen für solche Situat…

Kurz darauf machte es „pui“ und Nobunaga lag mit Schmerzen am Boden. Betäubt sein kann echt wehtun. Leider konnte er nicht sehen, wer auf ihn geschossen hat. <Das hat auf jeden Fall ein Nachspiel, Freundchen…aua…>
Unable to complete this heavy task for our country;
Arrows and bullets all spent, so sad we fall.

Alex Langguth

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20

Sonntag, 19. April 2015, 20:08

Mit einem gut koordinierten Angriff von hinten, heißt anschleichen und den Gegner mit purer Muskelkraft lautlos ausschalten, war der Kampf so gut wie gewonnen. Sagte das Lehrbuch. Das Lehrbuch, das keine Außerirdischen, schon gar keine technologisch weiterentwickelten, kannte. Dennoch hatten die paar verbliebenen Soldaten rund um Alex keine andere Wahl. Obwohl sie selbst, ironischerweise als Soldat, sich ungern der Gewalt annahm, sah sie in dieser Lage keine andere Möglichkeit.
So hatte sie ihre Schusswaffe gut im Holster gesichert, möglichst alle störenden Bänder und Verschlüsse so positioniert, damit sie nicht störten. Gemeinsam mit einem Sergeant des Teams ging sie voraus, jederzeit bereit nach ihrem Messer zu greifen; Hinter ihnen weitere Soldaten mit den Waffen im Anschlag; zu guter Letzt die Nachhut, welche den Trupp nach hinten absicherte.

"Ein dämlicher Plan.", schoss es ihr durch den Kopf, während sich die beiden langsam vorwärts bewegten. Schritt für Schritt, den Blick immer auf die Wachleute direkt vor ihnen. Sie waren auf eine Patrouille gestoßen, welche den Weg zur Krankenstation blockierte. Entsprechend mussten sie nun doch eingreifen und konnten nicht einfach die Richtung wechseln, um einen anderen Weg zu finden.
Alex nickte ihrem jüngeren Kollegen nochmals zu, bevor sie fast zeitgleich auf die Wachen losgingen. Geübt machte sie einen Satz nach vorn, schlang ihren Arm um den Hals des Gegners und zog ihn mit sich zu Boden. In dieser Situation hatte sie einen kleinen Nachteil, den sie mit dieser Taktik ausgleichen wollte: Sie war deutlich leichter und die Wache hätte sie ohne Probleme abwerfen können, doch nun lag der Muskelprotz auf ihr und rang nach Luft.


Alex Langguth: "Ich… könnte… Hilfe… gebrauchen…"

Sie ächzte unter dem Gewicht des Kerls, der versuchte sich aus ihrem Griff zu befreien. Einer der Soldaten eilte zur Hilfe und schlug die Wache mit dem Schaft seiner Wache bewusstlos.
Alex rollte das Gewicht dankbar von ihrem Körper und rappelte sich auf. Ein kontrollierender Blick den Gang entlang: Alles ruhig.


Alex Langguth: "Schnappen Sie sich eine der Betäubungswaffen."

Zwar wussten die Menschen nicht allzu viel über die Tollaner, doch war ihnen bewusst, dass diese durchaus Waffen trugen. Bisher waren Mitglieder des SG-Teams nur in den Genuss von Betäubungswaffen gekommen, so musste Alex davon ausgehen, dass es sich hierbei um welche handelte. Sie selbst nahm die der zweiten Wache und gab das Signal weiter vorzurücken.


" Aigoo…"

Kurz vor der Krankenstation hielt der Trupp inne. Scheinbar hatten die Anderen des Teams einen Weg gefunden die Wachen abzuhängen… und waren direkt den nächsten in die Arme gelaufen.
Der Sergeant versuchte die Situation in der Krankenstation auszuspähen, während sich der Rest um den Captain zur Lagebesprechung geschart. Da sie bereits mitten in dieser misslichen Lage, Jahre vor ihrer eigenen Geburt, befanden, konnten sie nicht einfach flüchten. Jedoch musste sie so wenig Spuren in der Geschichte hinterlassen, wie ihnen möglich war und nebenbei auch noch den entflohenen Ba'al einfangen.
Die Lage war klar, der Plan dazu ebenfalls unausweichlich: Erneut schlichen sich drei Soldaten von hinten an, während Alex und der Sergeant mit den Betäubungswaffen die weiteren Kräfte ausschalten sollten. Ohne zu wissen, wie diese Waffen überhaupt funktionierten.

Gesagt, getan und daneben geschossen. Für großartige Gedankenspiele war keine Zeit, während der Trupp die Krankenstation stürmte und für einigen Wirbel sorgte. Alex selbst hatte drei Schüsse abgeben können, bevor sie von einem der Tollaner angesprungen und zu Boden gerissen wurde. Nur wenige Sekunden später, als ein scharfer Schmerz ihren Körper durchzuckte, wurde der charmante Wachmann wieder zurückgezogen. Alex hielt direkt nach ihrem Retter, und dem nächsten Gegner, Ausschau, bevor sie erneut zu Boden ging und den nächsten Faustkampf austragen musste. Mit ihrer rechten Hand versuchte sie noch ihre Waffe zu ziehen, wurde von dem Mann aber wieder nach oben und, auf gut deutsch, gegen die nächste Wand geklatscht. Abermals war ihre Miene schmerzerfüllt, aber wenigstens hatte sie in der Zeit ihre Waffe ziehen, entsichern und abdrücken können, bevor sie auf dem Boden zum Sitzen kam.
"Jemandem zu sagen: »Idiot!« - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose." - Julian Tuwim

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